“Impera” von Ghost – laut.de – Album





laut.de-Kritik

Bon Jovi declares Black Sabbath.

Review by Alex Klug

Was were das für schmerzliche Minuten der Buhrufe, die Ghost 2011 as Vor-Vor-Vorband ihrer schwedischen Kollegen On fire über sich ergehen wels muststen. Little mehrstimmigen Gesänge gab es damals zu hören, little Cardinal Copia tänzelte in dandyartiger Manner übers Parkett. Statistics: Selbstgebastelte Kostüme und ein weihrauchschwenkender Pater mit übergroßem Papst-Hut, der zaghaft ins Mikrofon tönt. Elf später Jahre sind undankbare Vorband-Slots im Hause Ghost gänzlich undenkbar. Im Gegenteil: Die Zeichen stehen auf Stadiontournee. Ghost, the Stunde rock band – auch mit neuem Album?

mit “kaiserion” Tobias Forge und Gespann zumindest schon einmal klar, dass sie nicht nur einen erstklassigen Live-Opener im Feuer haben, sondern nach vier Jahren Albumpause keinesfalls auf stumpfem Wiederholungskurs segeln. wristtränkten”prequel“-Balladentum zu waschechtem AOR. Drum dürfte die neue Hymne in den Ohren treuer Ghost-Fans wohl auch zunächst blades, als wäre der Song nach Fertigstellung noch eben von Moll nach Dur konvertiert be. , hörbarer Spielfreude und brutalster instrumenter Präzision. (Oh mein Gott, Dieser Bass.)

“Impera”, so Mastermind Forge, with respect to Aufstieg and Fall, greater Imperien – und dem ständigen Kreislauf dieserhistoricen Prozesse. Im weiteren Verlauf des Albums geht es dabei aber nicht immer so konkret zu wie im auf Kleopatras (und vermutlich Caesars) Sprössling gemünzten “kaiserion“.Das anschließende”spillwaysWidmet sich den mannigfaltigen Verführungen der süßen Power in etwas allgemeinerer Sprache. abba-Momente, derer sich Ghost spätestens seit “meliora” nicht mehr verschließen. It is beautiful, that says zu Zeiten von “Opus Eponymous” vereinzelte Ohrwurmmelodien aus dem doomig hearts Mix herausstachen – und es sich heute im Grunde gegenteilig. bonjovic Condition black sabbathquasi.

But der Stadionrock knows bekanntlich auch Abgründe. In einen solchen stürzen Ghost auf “Impera” – controversially spoken – gleich zweimal. Zunächst einmal folgt aber die solid, “Prequelle”-würdige Vorabsingle “call me little sun“(gibt is eigentlich AOR-würdigere Zeilen als”You will never Walk alone“?) Sowie das über jeden Zweifel erhabene Riffmonster”hunter’s moon“- die Ghost Setlist dürfte längst bis zum Bersten mit Hits gefüllt sein.

watchman in the sky” leitet dannleider über in einen Moment der Belanglosigkeit, für den sich womöglich die auf “Impera” omnipräsenten avicii-The composer Salem Al Fakir and Vincent Pontare verantwortlich zeigen. Natürlich sind die exponentiell steigenden Refrainwiederholungen nach feinstem Radiopop-1×1 kalkuliert – but who is the little substance that mantraartig wiederholte Refrainzeile is said dann spätestens im endlosen, noch einfallsloseren Fadeout, dass langenst n endlichzu sich. Leader gar kein Killer, sondern bloß ein Filler.

Anders tells him it’s sich mit “driftwood“: Ghost wirklich die Grenzen dessen aus, was leader sich im Jahr 2022 as “Boomer-Rock” abtun lassen muss. Schmalz, wohin man sieht. Nicht falsch verstehen: Der Schmalz ist gar nicht das Schlimme. Das Schlimme ist, dass Ghost in der Vergaanheit schon fell besser schmalzt haben, yes uns mit dem Rock ‘n’ Roll-Schmalz gar zu verwöhnen wussten”.I’m your rock, baby / I won’t back down“. Schmalz. Schmalz Schmalz Schmalz. Scheiße, ich hab ‘nen Ohrwurm.

Aber, it’s alright, damn it, it’s alright. Kaum ein Ghost-Album kam bisher ohne einen interested Stinker aus. Es sind ja solche Songs, die einen die weitaus mutate Experimente erst so aimig wertschätzen las. Experimentell ist here all voran “Twenty years“: ein Prophetischer Blick aus der Vergangheit auf die vermeintlich Goldenen Zwanzigzwanziger.

Vermeintlich, weil Forge hier so schmerzhaft aufzeigt, was der Menschheit so everything misslungen ist: Statt Wohlstand, Frieden und Champagner für alle pour uns die Evolution Hoohaa-grabbende Präsidenten und lüsterne Kriegsherren. With dem besungenen”Dancing in the fields of freedom” hat es jedenfalls nicht so geklappt. Scheiß Hellseherei – gings maar 2018 auf “Prequelle” noch um die most glorious of all Pandemien. Aber zumindest um einen Lichtblick ist die Welt nun reicher: Wir haben endlich einen Ghost-Song mit reggaeton– Defeat. Und einen verdammt bösen ni dazu.

Und bei allem Gezeter gegen zwei klebrige Tracks soll nicht unerwähnt bleiben, dass Ghost und Songwriter Forge im Gros des Albums wieder all die Stärken ausspielen, die sie zur intereststen Genre-Band des letzten Jahrzehnts machen. mit “Darkness in the heart of my love“gibts die gewohnte Powerballade, die black nicht wie so soft and sinister”custody clock“and”Hello’s“daherkommt, dafür aber derart meatloafig aus sich herausbricht, dass einem glatt die Feuerzeug-App in der Tasche aufgeht.

Auf die Tränendrüse drückt dann auch noch einmal das abschließende “I breathe in the Spitalfields“. Here erhält das düster grollende Kriegsszenario einerseits natürlich einen unangenehm tagesaktuellen Bezug, besticht aber anderseits mit tragic-schöner Lyrik: “For the dreams you fear / They can become as real / As the blood that was spilled“- Albumcloser konnten sie eben schon immer.

Was Ghost der großen Leitthematik jedoch opfern, sind ihrevormals herrlich plumpen satanischen Gebete – Aleister-Crowley-Anspielung auf dem Artwork und Zeilen wie “Far from the stench of heaven” zum Trotz. Aber so sind sie eben, die Rock’n’Roll-Lyrics: Mehrdeutig und augenzwinkernd. Und mit genau diesem Augenzwinkern gellingt es Ghost, den Boomer-Rock an eine ganz neue Generation zu kaufen – indem sie dessich die zu own Machen, Mama und Papa an diem Stadiumtauglichen Gitarrenrock damals so faszinierend fanden.

Ah, where die Welt but nur für einen Tag so ein buntes Vergnügen wie ein ghost arena concert im Jahre 2022: full of makeup, Konfetti und tausend unfreiwilligen Ohrwürmern.

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