Darf ich in Zeiten wie diesen “Let’s Dance”?

Updated on 03.19.2022, 11:38

  • Viele sind angesichts des Krieges in Ukraine deprimiert und voller Sorgen.
  • Darf ich in Zeiten wie diesen “Let’s Dance”?
  • Warum ein bisschen Eskapismus is important.

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Wer flies bei”Let’s Dance” raus? Kann die neue Kommissarin in “Mord mit Aussicht” mit ihrer Vorgängerin mithalten? Und wo geht Cheyenne Ochsenknecht Buy handbags? Das sind Fragen, für die sich sehrviele People are interested. Sie schalten beim Fernsehen oder im Netz einfach gerne mal ab.

Auch oder gerade in Krisenzeiten sind Unterhaltungsformate gefragt. Stichwort: Eskapismus. Die Kleine Fluchten vor der Realität. Man can sich dabei fragen, ob es nicht gerade Wichtigeres auf der Welt gibt. Darf ich so etwas gucken, wenn sich in der Ukrainenur Zwei Flugstunden entfernt, Menschen vor den Bomben in die Keller flüchten?

Unterhaltung kann Ausgleich signal

Who is wichtig Unterhaltung, weiß der Medienwissenschaftler Gerd Hallenberger. Das fängt schon damit an, dass man sich nicht einfach “berieseln” lässt. “Ganz so einfach ist es in der Regel nicht,” says Hallenberger. “Wer sich unterhält, tut was. Das muss nichts Kompliziertes, nichts Anspruchsvolles sein. Aber es ist in jedem Fall eine Aktivität”. In schwierigen Zeiten komme die Unterhaltung leichter daher. “Das heißt, wenn die Zeiten schwierig sind, sind gerade leichte Stoffe eher gewünscht”.

Unterhaltung kann ein Ausgleich sein, sagt der Fernsehkundige Hallenberger, langjähriger Juror beim Grimme Awards† There is compared das mit dem Tod eines nahen Angehörigen. “Who sees Trauer aus? Man can nicht 24 Stunden am Tag trauern, then loses man sich völlig und loses auch die Eigene Mitte.”

Derzeit löst der Ukraine-Kriegviele Ängste aus, etwa, ob ein Atomkrieg kommt. That is onerous. Aus Hallenberger Sicht is not a good idea or a Grund oft geraten, it is not a goose Tag Nachrichten zu gucken und nicht immer die Push-Nachrichten auf dem Handy zu active. “Sonst überwältigt das einfach zu sehr”.

Unterhaltung hilft beim Aushalten

Unterhaltung brings laut Hallenberger vor allem “Genuss und Selbstgenuss”. Damit meint er Lachen, Empathie, positive Erlebnisse. “Ich gucke ein Quiz und merke: Ich kann was”. Bei fiktionalen Stoffen wie in Filmen geht es darum, zu fühlen. “Ich lebe noch, ich fühle etwas”.

There is an eine Frage aus der Nazi-Zeit: “Darf man über Hitler Witze machen?” Da gebe es nur eine Answer: “Man muss.” Seinen Studierenden pflegt er die Bedeutung von Komödien mit einem abgewandelten Hit der Band Ton Steine ​​​​Scherben zu erklären: “Laugh kaputt, was euch kaputt macht”.

Heimatfilme Beet Realitätsflucht

Realitätsflucht: Das weckt bei Älteren Erinnerungen an Heimatfilme que “Grün ist die Heide” or “Schwarzwaldmädel”. Der Filmwissenschaftler Jürgen Heizmann describes in a single essay, wie der Heimatfilm der Adenauerzeit nahtlos an die Tradition der Vorkriegszeit anknüpfte – “nur go es jetzt um den reibungslosen Aufbau der Bundesrepublik”.

Das Genre habe in dieser Zeit seine größte Popularität erreicht. Rund 300 Filme seien in den 50er Jahren will be produced, ein Millionenpublikum habe sich von ihnen zu Tränen rühren lassen.

“Es gab in diesen Filmen little zerstörten Städte, little Kriegsfout, little Zivilisationsbruch”, beobachtet Heizmann. “Heimat wurde als paradiesischer Ort präsentiert, wo Politik und soziale Probleme unbekanntwaren und wo sich das Wirtschaftswunder ganz ohne Fabrikschlote vollzog, da kam neben Pferdedroschken, Kirchen und Trachtenumzügensanferndes Benzinnswunder einzmal Marktwirtschaft präsentiert”.

Expert: “Wir brauchen auch in Krisenzeiten positive Dinge für uns selbst”

Etwas Vergleichbares wie den Kitsch der Nachkriegszeit gibt es in diesem Ausmaß heute nicht. Dafür eine Fülle an Soaps, Reality-Dokus Quizsendungen, Krimis und Liebesfilmen. Format wie “Diese Ochsenknechts” or “Bauer sucht Frau” gelten as “Guilty Pleasure TV”, small Fernsehsünden, die man sich je nach Umfeld auch mal erlauben kann oder better für sich behält.

Auch der Psychologe Jürgen Margraf (Ruhr University Bochum) sees Rolle von Unterhaltung wels. “Man can do that and trotzdem der Realität ins Auge bliken”. There I noticed davor, Eskapismus zu verurteilen. Man durfe sich Ruhezeiten und Auszeiten gonnen.

“Wir brauchen auch in Krisenzeiten positive Dinge für uns selbst”. Schlimm ist es demnach nur, wenn man who Wirklichkeit ganz leugnet oder verzerrt sieht. Aus Markgrafs Sicht hilft es gegen Stress und Ängste, weniger in den sozialen Medien unterwegs zu sein.

Auch er kennt das Phänomen “Doomscrolling”: Das description, wenn sich die Menschen im Netz von einer Katastrophe zur nächsten hangeln, also einen exzessiven Konsum von schlechten Nachrichten.

Psychologin: Okay, “Let’s Dance” zu gucken

Natürlich sei es okay, in diesen Zeiten “Let’s Dance” zu gucken, sagt die Psychologin Mareile Poettering. “Erstmal ist es gesund und wichtig, zu incriminating Ereignissen (wenn möglich) eine gewisse Distanz zu won. Vor allem dann, wenn man selbst nicht unmittelbar helfen kann. für sich, weil es gerade so schwierig ist.”

Das könne das Dear sign, it was your man gerade für sich tun könne. “Erst wenn wir für uns selbst sorgen, können wir auch für other mitfühlend da sein.

Ob who became Corona-Pandemie oder der Ukraine-Krieg bald selbst Thema für Filme? Der Grimme-Preis-Experte Hallenberger schätzt, dass es dafür noch etwas Zeit braucht. Was den Krieg angeht, he says: “Die Komödie is vermutlich höchstens ein, Zwei Jahre auf sich warten lassen. Aber eine Ernsthafte Beschäftigung damit, das sitzt zu tief und zu frisch.” (dpa/ari)

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© dpa

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